Für schlaue Detektive

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Übergabe in Bad Dürkheim – Abschnitt 128

Hardenburg Bad Dürkheim
Foto: Peter Kauert

Eine Viertelstunde später stehen alle im Burghof. Auch die Eltern von Paul und Melanie stehen dabei und schütteln den Kopf. „Man kann euch wirklich keine Minute alleine lassen, ohne dass ihr euch in gefährliche Abenteuer stürzt.“

„Das ist immer alles reiner Zufall“, wehrt sich Melanie, obwohl das dieses Mal ja nicht so ganz stimmt.

Eine uniformierte Polizeibeamtin gesellt sich zu ihnen. „Wir haben die beiden Männer schon die ganze Zeit beobachtet. Wir wissen, dass sie geheime Unterlagen an einen Spion übergeben wollten. Den Spion haben wir zwar ebenfalls gefasst, aber leider die Unterlagen nicht gefunden. Daher werden wir die beiden wieder freilassen müssen.“

„Zum Glück haben Sie uns“, unterbricht Paul die Polizistin und zieht die Papiere unter seinem Pulli hervor. „Das ist bestimmt das Gesuchte“, sagt er und lächelt.

Die Frau ist verblüfft, nimmt ihm die Papiere ab und blättert sie durch. „Tatsächlich“, sagt sie. „Das sind die geheimen Pläne eines neuartigen Hubschrauberantriebs. Mehr darf ich euch leider nicht darüber verraten. Zum Glück sind die Pläne nun in Sicherheit. Das habt ihr gut gemacht.“

Bravo, du hast dieses Abenteuer heil überstanden. Zähle nun deine Schlaupunkte und Mutpunkte zusammen und ziehe von der Summe deine Angstpunkte ab. Wenn du mindestens 6 Punkte erreicht hast, wirst du hiermit zum Meisterdetektiv befördert.

Sei nicht traurig, falls es dieses Mal nicht geklappt hat. Beginne einfach nochmal von vorne und wähle andere Wege.


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Übergabe in Bad Dürkheim – Abschnitt 127

Paul und Melanie gehen direkt neben dem Tunneleingang in die Hocke. Die beiden Männer kommen und leuchten in das scheinbar leere Verlies. Im selben Moment rennen die Palzki-Kids in den Geheimgang. Paul gibt fürchterliche Schreie von sich, die von den Wänden widerhallen und sich dabei zu einer gewaltigen Geräuschkulisse verstärken.

Notiere dir einen Mutpunkt.

Die beiden Kerle reagieren schnell und verfolgen die beiden. Als Paul und Melanie nach ein paar Sekunden im Kellergewölbe ankommen, werden sie von einem hellen Scheinwerfer geblendet. „Zugriff!“, ruft eine weibliche Stimme und kurz darauf sind die Verfolger der Palzki-Kids gefesselt.


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Übergabe in Bad Dürkheim – Abschnitt 126

Paul und Melanie schreien so laut es geht.

Notiere dir einen Mutpunkt.

Die Männer stürzen ins Verlies und können die beiden zunächst nicht erkennen, da sich ihre Augen noch nicht an die Dunkelheit gewöhnt haben.

„Ich habe einen“, schreit auf einmal einer der Gangster, der Paul am Kragen hält. Doch im selben Moment leuchtet eine starke Lampe auf und zwei weitere Männer und eine Frau kommen ins Verlies gerannt.

„Zugriff!“, ruft die Frau und im Nu sind die beiden Kerle gefesselt. Die Frau leuchtet Paul, Melanie und den anderen den Weg zurück ins Kellergewölbe.


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Übergabe in Bad Dürkheim – Abschnitt 125

In wenigen Sekunden werden die Gauner im Verlies stehen. Was sollen Paul und Melanie tun?


Möglichkeit 1

Ganz laut um Hilfe rufen, eine andere Möglichkeit gibt es jetzt nicht mehr.


Möglichkeit 2

Die Augen der Gangster haben sich noch nicht an die Dunkelheit gewöhnen können. Die Palzki-Kids könnten das Überraschungsmoment nutzen und in dem Moment, in dem die Männer in das Verlies kommen, den Geheimgang hinausrennen.


Übergabe in Bad Dürkheim – Abschnitt 124

Hardenburg Bad Dürkheim
Foto: Peter Kauert

Die Palzki-Kids warten, bis die beiden Männer in eine andere Richtung schauen, dann schleichen sie die wenigen Meter nach hinten bis zum Eingang des Tunnels. Ohne Taschenlampe ist die Orientierung in dem Gang allerdings schwierig, und Paul stößt sich den Kopf an der Wand an.

„Aua“, flucht er. Zum Glück so leise, dass die Männer im Kellergewölbe ihn nicht hören können. Ein paar Meter weiter endet der Gang im kreisrunden Verlies des Gefängnisturms. Von weit oben fällt ein wenig Licht in den Raum. Da sich ihre Augen mittlerweile an die Dunkelheit gewöhnt haben, entdecken Melanie und Paul am Rand des Verlieses einen kleinen Tisch.

„Da liegen Papiere drauf“, sagt Paul und schnappt sie sich.

Notiere dir einen Schlaupunkt.

„Es ist zu dunkel, um etwas erkennen zu können.“ Er steckt sich die Papiere unter seinen Pulli.

„Ich bin gespannt, worum es bei der Übergabe geht“, flüstert Melanie ihrem Bruder zu. Keine Sekunde später hören sie, wie die beiden Männer durch den Geheimgang ebenfalls in das Verlies kommen.

„Mist, die kennen den Weg.“, flüstert Melanie. „Wir müssen uns verstecken. „


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Übergabe in Bad Dürkheim – Abschnitt 123

Hardenburg Bad Dürkheim
Foto: Peter Kauert

Aus Leibeskräften rufen die beiden um Hilfe. Es dauert endlose Minuten, bis sie oben in dem Loch ein erstauntes Gesicht entdecken, das zu ihnen nach unten starrt.

„Holen Sie die Polizei“, ruft Melanie nach oben. „Zwei Gauner haben uns eingesperrt. Über den Gewölbekeller kommt man hierher ins Verlies.“

Das Gesicht verschwindet. Paul und Melanie schauen sich an. Ihre Augen haben sich inzwischen etwas an die Dunkelheit gewöhnt.

„Wir müssen uns verstecken“, sagt Paul. „Die Gauner haben unsere Rufe bestimmt auch gehört.“

Tatsächlich hören die beiden, wie jemand durch den Geheimgang gelaufen kommt. Paul und Melanie springen zur Seite und rennen dabei einen Tisch um, auf dem ein paar Papiere liegen. Im Reflex schnappt sich Paul die Papiere und stopft sie sich unter den Pulli.

Notiere dir einen Schlaupunkt.


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Übergabe in Bad Dürkheim – Abschnitt 122

Hardenburg Bad Dürkheim
Foto: Peter Kauert

Ganz langsam gewöhnen sich die Augen der beiden an die Dunkelheit. Von einem Loch ganz weit oben im Turm fällt etwas Licht in das Verlies.

„Da steht ein Tisch“, stellt Melanie überrascht fest.

„Da liegt ein Packen Papier drauf“, sagt Paul, „aber zum Lesen ist es zu dunkel. Ich steck das Zeug einfach unter meinen Pulli, vielleicht ist es wichtig.“

Notiere dir einen Schlaupunkt.

Die beiden untersuchen nun das Verlieses weiter, können aber nichts Brauchbares entdecken. Eine Viertelstunde später hören sie, wie die Gauner zurückkommen.


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Übergabe in Bad Dürkheim – Abschnitt 121

Hardenburg Bad Dürkheim
Foto: Peter Kauert

Paul und Melanie haben Pech. Die beiden Männer laufen direkt auf ihr Versteck zu.

„Ja, wen haben wir denn da?“, ruft der eine überrascht aus, als er die beiden entdeckt. Da die Männer sehr kräftig sind und vor allem schnell reagieren, haben Paul und seine Schwester keine Chance. Sie können zwar kurz um Hilfe rufen, bekommen aber sofort den Mund zugehalten. Auf der Rückseite des Kellers beginnt ein dunkler Gang, den man als normaler Besucher nicht sehen kann. Er führt direkt in das Verlies des Gefängnisturms. Dort bringen die Männer Melanie und Paul hin.

„Was machen wir jetzt mit den Kindern, Franz?“, fragt einer der beiden Männer seinen Kumpanen, während er Paul und Melanie mit einer Taschenlampe anleuchtet.

„Ich weiß auch nicht so recht“, antwortet dieser. „Die Übergabe findet in einer Viertelstunde statt. Am besten, wir lassen die beiden solange hier unten im Verlies. Abhauen können sie nicht und hören wird sie auch niemand.“

Die Männer verschwinden. Vorher verschließen sie ein Metallgittertor. Es ist der einzige Weg nach draußen in das Kellergewölbe. Die Palzki-Kids stehen im kreisrunden Verlies des Gefängnisturms. Was sollen sie tun?


Möglichkeit 1

Erst mal umschauen, auch wenn es dunkel ist. Vielleicht liegt irgendwo eine Kerze?


Möglichkeit 2

Ganz weit oben in der Decke befindet sich eine Luke. Von dort oben wurde früher den Gefangenen das Essen hinuntergeworfen. Vielleicht laufen da oben zufällig ein paar Besucher vorbei?


Übergabe in Bad Dürkheim – Abschnitt 120

Hardenburg Bad Dürkheim
Foto: Peter Kauert

Die Palzki-Kids stehen wieder im Burghof und schauen sich um. „Schau mal, da vorne“, sagt Melanie zu ihrem Bruder und zeigt in Richtung Norden. Links von dem ehemaligen Marstall stand früher ein Wohnhaus, von dem außer ein paar Wänden nur das Kellergewölbe übriggeblieben ist.

„Das ist ungewöhnlich“, meint nun auch Paul. „Der Keller ist doch seit Jahren gesperrt. Und jetzt steht die Tür einen Spalt offen.“

Beim vorletzten Besuch waren die Palzki noch in dem dunklen Kellergewölbe herumgerannt und hatten Versteck gespielt. Inzwischen war das Gewölbe für Besucher die meiste Zeit im Jahr gesperrt, da dort viele Fledermäuse lebten.

Paul versucht, die Tür zu öffnen, doch bei der geringsten Bewegung quietschen die Scharniere wie verrückt.

„Hör auf“, flüstert ihm Melanie zu, „das hört man kilometerweit.“

„Da hilft nur die Ruckzuck-Methode“, sagt ihr Bruder fachmännisch. Mit einer plötzlichen Bewegung öffnet er blitzschnell die Tür, die dabei zwar höllisch quietscht, aber nur sehr kurz. Die beiden verharren für eine Minute mucksmäuschenstill. Niemand scheint sich für das Quietschen zu interessieren. Paul und Melanie betreten das Kellergewölbe.

Notiere dir einen Mutpunkt.

Kaum sind sie unten angelangt, hören sie Stimmen aus der Richtung der Tür. Schnell verstecken sie sich hinter einem Pfeiler. Die Palzki-Kids wagen es, in Richtung der Stimmen zu schauen. „Das sind die beiden Kerle!“ Regungslos kauern sie hinter dem Pfeiler.

Jetzt brauchen die beiden schnell deinen Rat, sonst werden sie entdeckt.


Möglichkeit 1

Im Moment ist es am besten, hinter dem Pfeiler versteckt zu bleiben. Wer weiß, was die beiden Männer vorhaben.


Möglichkeit 2

An der Rückseite des Kellers verläuft ein geheimer Gang zum Gefängnisturm, den Paul und Melanie bereits vor Jahren entdeckt haben. Der Gang ist zwar eine Sackgasse, da er aber völlig im Dunkeln liegt, dürfte es unwahrscheinlich sein, dass die beiden Männer den Gang kennen.


Übergabe in Bad Dürkheim – Abschnitt 119

Hardenburg Bad Dürkheim
Foto: Peter Kauert

Am ehemaligen Gästehaus, das eigentlich nur noch aus einer Erhöhung des Burghofes und der rückseitigen Mauer besteht, geht eine Treppe nach unten in den sogenannten großen Ausfallgarten. Die Palzki-Kids laufen bis zum Ende, wo früher die Münze war, also Geld hergestellt wurde. Kleine Gänge führen in die beiden Rundtürme, die die Burganlage hinter dem Garten abschließen.

Paul schaut durch eine Schießscharte. „Weißt du noch, was Papa gesagt hat, als wir das letzte Mal hier waren? Von diesen Türmen soll es Fluchtgänge runter zum Dorf geben, die bisher noch niemand gefunden hat.“

Melanie nickt. „Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir gesucht haben. Gefunden haben wir aber nichts.“

„Weil wir nicht genügend Zeit hatten“, sagt Paul. Melanie schaut auf ihre Uhr. „Die haben wir heute auch nicht. Außerdem sind wir am falschen Ort. Weißt du warum?“

„Logisch“, antwortet Paul. „Hier unten im Garten ist außer uns kein Mensch. Und ohne Menschen keine Übergabe.“

Melanie nickt. „Du bist schlauer als ich dachte. Lass uns wieder nach oben gehen.“


Weiter mit Abschnitt 120.


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